Gegrillte Barbarie Ente mit Bohnen, Pilzen und Basilikumnudeln

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Ostern steht kurz vor der Tür und die Familie hat sich angemeldet. Darauf freue ich mich sehr.

In diesem Jahr möchte ich gerne eine Ente machen und habe mich für die französische Barbarie Ente von Don Carne entschieden. Gleich mehr bestellt und für Scholli und mich einen Testlauf gemacht. Ich muss sagen, dass es absolut gelungen ist. Ich habe mich auch mit Absicht mal für andere Beilagen entschieden als klassische Knödel und Rotkohl. Bei mir gab es Prinzessbohnen, Pilze und selbstgemachte Basilikumnudeln. 

Aber erstmal zur Ente. Zubereitet habe ich sie auf dem Gasgrill mit der Rotisserie. Ich finde diese Art der Zubereitung einfach toll, da sich die Ente (oder sonst das Hühnchen) die ganze Zeit dreht und selbst immer wieder etwas Fett aufnimmt, was dazu führt,  dass die Ente super knusprig wird und das Fleisch schön zart bleibt.

So los gehts. Den Hals und den Hintern trenne ich ab und lege diesen in die Koncis von Ikea. Dazu gesellen sich kleingeschnittenes Suppengemüse wie Porree, Pastinake, Möhren, Sellerie, Knoblauch und eine Orange. Dann mit einem Glas Entenfond und einem Glas Wasser übergießen. Die Schale nehmen wir als Auffangschale für das Fett der Ente und machen daraus nachher die Sauce.

Die Ente fülle ich mit einem Apfel, drei Knoblauchzehen und Kräutern wie Tymian, Rosmarin und Oregano. Dann verschließe ich das Loch mit Bratengarn.

Nun spieße ich die Ente auf und befestige die Krallen der Rotisserie. Je nachdem wie lang die Schenkel oder Flügel sind, sollte man diese auch festbinden, da sie sonst zu dunkel werden könnten. Jetzt ganz minimal einölen und salzen. Nur so wenig Öl damit das Salz hält.

Den Grill auf 180°C einpendeln lassen, die Schale darunter stellen und die Rotisserie anschmeißen.

Nach zwei Stunden wird nachgesehen, ob noch genug Flüssigkeit in der Schale ist und ggfls. nachgegossen. Nun wird auch ein guter Schuss Portwein hinzugegeben. Da die Ente sich ja die ganze Zeit dreht, dadurch ein wenig Fett aufnimmt und zusätzlich etwas gesalzen ist, braucht man sich um die Knusprigkeit keine Sorgen machen. Das erledigt sich von alleine. Nach 2,5 Stunden hatte meine Ente eine Kerntemperatur von 80 °C. Das war perfekt.

Die Ente war absolut gelungen. Super zart, minimal rosa und die Haut kross knusprig.

 

Wer zu Ostern auch so eine Ente zubereiten möchte kann diese hier: ---> "Franz. Barbarie Ente" bestellen.


Wie ich oben schon sagte wollte ich als Beilagen etwas anderes als klassische Knödel oder Rotkohl machen.

Die Prinzessbohnen wurden nur gewaschen und an den Enden abgeschnitten. Dann in einer Pfanne mit Öl gebraten. Als Gewürz nehme ich hier "Pimp my Pumpkin" von Spiceworld. Einfach geil das Zeug.

Die Pilze werden auch einfach in einer Pfanne mit Öl angebraten und mit "Magic Mushroom" von Spiceworld gewürzt. Dieses Gewürz ist für mich noch ein absoluter Geheimtipp. Für jede Art von Pilzen oder auch für Saucen, einfach TOP.

Die Nudeln sind auch ziemlich einfach. 400 gr. Mehl mit vier Eiern plus zwei Eigelb, etwas Salz, zwei EL Olivenöl und kleingeschnittenes Basilikum zu einem Teig verkneten bis er nicht mehr klebt. Sonst noch etwas Mehl hinzufügen. Den Teig kann man durch eine Nudelmaschine jagen oder dünn ausrollen und selber mit dem Messer entlang gehen. So ähnlich wie Tagliatelle. Ich mag es sehr gerne, wenn die Nudeln etwas dicker sind.

Nun Salzwasser zum kochen bringen und die Nudeln 15 Minuten köcheln. Sie sind dann noch schön al dente.

 

Nun alles zusammen schön anrichten und man hat ein super Ostermenü.

Für die Optik bestreue das Menü noch mit Blütenmix "Auf der Alm" von Spicelworld. Diese sehen nicht nur gut aus, sondern schmecken auch sehr gut.

 

Bilder und Rezept als PDF zum ausdrucken findet Ihr wie immer unten.

Viel Spaß beim nachmachen.

Eure Sandra



Hier das Rezept als PDF zum ausdrucken.

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