Ein KOBE Ei im Pilzwald.

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Ein Kobe Ei im Pilzwald. Das kam mir als erstes in dem Sinn, als mich ein Stück Kobe für meine nächste Challenge erreichte. 

Ich habe mal einem Japaner dabei zugesehen, wie er Kobe zubereitete. Er nahm einfach ein kleines Stück Kobe, einen kleinen japanischen Pilz und ein Ei. Daraus zauberte er ein durchaus sehenswertes minimales Gericht.

Es ist zwar schon lange her als ich das sah, aber ich durfte nun auch zum ersten Mal in meinem Leben selber Kobe zubereiten.

Daher erinnerte ich mich daran und lies meiner Phantasie freien Lauf. 

Gerade zu dieser Jahreszeit ist es ein Traum in Münster auf dem Wochenmarkt Pilze einkaufen zu gehen. Diese Auswahl ist einfach nur toll. Bei mir wurden es dann Shitake, Kräuterseitlinge, Maronenpilze und der japanische Schwamm.

Und soll ich Euch was sagen... das war es schon, was ich zusätzlich dazu einkaufen musste. Die anderen Zutaten wie ein Ei, etwas pikante Sauce mit Soja und Sojaflocken hatte ich noch zu Hause. 

 

Zu der Herkunft des Kobe, die durchaus Interessant ist, schreibe ich Euch unten noch etwas.


Ich wollte das Kobe auch unbedingt im herkömmlichen Zustand, also Roh probieren. 

Daher habe ich mich entschieden zweierlei Dinge damit zu machen. Einmal ein Tatar mit pochiertem Ei und dann ein medium rare gebratenes Stück Kobe mit Pilzen, pikanter Sauce und Sojaflocken. 

Beim zurechtschneiden des Kobe habe ich mir mal ein kleines Scheibchen zum probieren abgeschnitten. Ich sag Euch Leute....Pornös.

Das dickere Stück Fett habe ich abgeschnitten und beiseite gelegt. Das lege ich in die heiße Gusspfanne damit es schmilzt und ich nachher das Kobe darin anbraten kann.

Dann habe ich mir ein Stück für das Tatar abgeschnitten. Eine wirklich kleine Portion für zwei Personen. Das muss für den Geschmack reichen.

Dieses Stück Fleisch habe ich in ganz kleine, feine Würfel geschnitten und ausschließlich mit "schwarzem Gold" von Spiceworld gewürzt. Das ist ein besonderer Pfeffer, der hervorragend dazu passt.

Zu dem Tatar gab es ein plochiertes Ei. Man erhitzt Wasser in einem Topf bis es kocht und legt ein rohes Ei ohne Schale hinein. Dann dreht man den Topf etwas im Kreis und holt nach ca. einer Minute das Ei mit einer Kelle heraus. So ist das Eigelb noch schön weich. Wenn man es dann einsticht und das Eigelb raus läuft schmeckt es zusammen mit dem Tatar einfach wunderbar.

Bei den Pilzen muss man nicht viel machen. Einfach säubern. Dann alle Pilze zusammen in einer Pfanne schön schmoren. Sehr gut passt es, wenn man sie in Kokosfett schmort.

Und nur kommt der King... das Stück Kobe. Ich habe nun zwei cm breite Stücke geschnitten, die ich jeweils nur 30 Sekunden von jeder Seite in dem ausgelassenen Kobefett scharf anbrate... auf keinen Fall länger! Das wäre "Perlen vor die Säue". Nun legt Ihr das Fleisch zur Seite und bratet die klein gehackten Sojaflocken in dem Fett kross an.

Dazu  würde ich dann einfach etwas pikante Sauce mit etwas Sojasauce mischen und zu den Pilzen reichen. Das war es. Weniger ist ja oft mehr. Geschmacklich weiß ich gar nicht so genau was ich sagen soll. Das Kobefett, welches bei ca. 25 Grad schon schmilzt, zergeht so auf der Zunge. Es ist ein leicht fettiger, aber durchaus sehr leckerer Fleischgeschmack. 

Ich würde jedem empfehlen mal einfach ein kleines Stück Kobe zu kaufen und es zu probieren.

Das Kobe was ich hatte gibt es hier bei Albersfood ---> KOBESHOP

Mein Gericht war also Tatar mit plochiertem Ei und Kobe Entrecote mit japanischen Pilzen und im Kobefett gebratene Sojaflocken. 

Diese Kombi kann ich nur empfehlen.

 

Viel Spaß beim probieren.

Eure Sandra



Eine Frage der Haltung.. Herkunftsinfo von Kobe.

 

Das Fleisch der Kaiser und Kenner. In Japan werden für die besten Stücke des "Kaviar unter den Steaks" bis zu 1000 € das Kilo bezahlt. "Wgyu" heißt Rind Doch nicht einmal 3000 Rinder pro Jahr, die ihr umsorgtes Luxus-Leben in der Region Ryogo verbracht haben, dürfen sich nach der Provinzhauptstadt KOBE nennen. Keine andere Rasse der Welt hat die Genetik für dieses himmlisch marmorierte Fleisch.

Deswegen belegten die Japaner es mit einem strikt überwachten Exportverbot. Das wurde 2012 gelockert und Japan beliefert weltweit einige wenige akkreditierte Exklusiv-Partner, darunter auch AL-BERS. Endlich sind die legendären Steaks dieser Rinder mir ihrer bartschmelzenden Textur auch legal in Deutschland zu erwerben.


Hier nun das Rezept als PDF zum ausdrucken.

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Ein KOBE Ei im Pilzwald.
Kobe .pdf
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